Partizipation von Kindern in der Krippe: Eine Frage der Augenhöhe?

„Partizipation von Kindern in der Krippe: Eine Frage der Augenhöhe? Forschungsergebnisse und Praxis-Impulse aus der BiKA-Studie für den pädagogischen Alltag“

Für das Kinderrecht auf Beteiligung gibt es weder eine Altersgrenze (nach unten), noch andere sprachliche, körperliche, kognitive oder sonstige Bedingungen, die das Kind erfüllen müsste, um dieses Recht wahrzunehmen. Gerade für den U3-Bereich ergeben sich daraus besondere Herausforderungen für das Handeln pädagogischer Fachkräfte.
Der Online-Vortrag gibt zunächst ein Überblick in ausgewählte Ergebnisse der bundesweiten Forschungsstudie BiKA – Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag, in der 2018-2020 mittels Videografie empirisch untersucht wurde, wie das Kinderrecht auf Beteiligung im Kita-Alltag der Jüngsten (U3) in der Realität umgesetzt wird. In dann folgenden Kapiteln (je 15-20 Minuten) wird anschaulich gezeigt, inwieweit sprachliche und nicht-sprachliche Interaktionen von Fachkräften partizipativ wirken und zugleich auch sprachlich, kognitiv sowie emotional-sozial anregend für Kinder sind. Besprochen wird punktuell auch, welche Momente, Handlungen und Mikrotransitionen nicht partizipativ wirken.

  1. Einblick in ausgewählte Ergebnisse der bundesweiten Forschungsstudie BiKA – Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag
  2. Partizipative Gestaltung der Schlüsselsituation Essen in der Krippe
  3. Grenzwahrende Assistenzhandlungen und angemessener Körperkontakt
  4. Widerstand und Beschwerden von jungen Kindern erkennen und angemessen darauf reagieren
  5. partizipationshemmende Situationen und Handlungen von Fachkräften erkennen und vermeiden
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